Proforma-Rechnung: Bedeutung, Angaben und die Umsatzsteuer-Falle
Proforma-Rechnung: was sie ist, wann Sie sie brauchen (Vorauskasse, Zoll, Muster), welche Angaben draufgehören und warum Umsatzsteuer darauf teuer werden kann.
Proforma-Rechnung: was sie ist, wann Sie sie brauchen (Vorauskasse, Zoll, Muster), welche Angaben draufgehören und warum Umsatzsteuer darauf teuer werden kann.
15 Prozent Ihres Gewinns bleiben steuerfrei, ohne dass Sie dafür einen Cent investieren müssen: Bis zu einer Bemessungsgrundlage von 33.000 € zieht das Finanzamt den Grundfreibetrag von höchstens 4.950 € automatisch ab (Stand Jänner 2026). Oberhalb dieser Grenze endet die Bequemlichkeit - dort bekommt den Freibetrag nur, wer rechtzeitig investiert. Das Wichtigste in Kürze Grundfreibetrag:…

Wer als Selbstständiger von zu Hause arbeitet, kann 2026 pauschal 1.200 € im Jahr von der Steuer absetzen - ohne einen einzigen Beleg und ohne ein separates Arbeitszimmer. Voraussetzung ist, dass Sie keine anderen aktiven Einkünfte über 13.539 € haben, für die Ihnen anderswo ein Arbeitsplatz zur Verfügung steht. Diese Arbeitsplatzpauschale ist die einfachste Art,…

Wer 2026 als Einzelunternehmer 50.000 € Umsatz macht und die Basispauschalierung wählt, setzt 7.500 € Betriebsausgaben ab - ohne einen einzigen Beleg. Das ist fast das Doppelte von 2024, als die Obergrenze noch bei 12 Prozent und 26.400 € lag. Mit der Veranlagung 2026 steigt der Pauschalsatz auf 15 Prozent, die Höchstsumme auf 63.000 €…
Am 11. März 2025 wurde die ViDA-Richtlinie (Richtlinie (EU) 2025/516) verabschiedet - das umfassendste Reformpaket der EU-Mehrwertsteuer seit der Einführung des Mehrwertsteuer-Binnenmarkts 1993. Drei Säulen verändern die Praxis grundlegend: die Plattform-Wirtschaft bekommt eine Deemed-Supplier-Haftung für Kurzzeit-Beherbergung und Personenbeförderung, die Single VAT Registration weitet den One-Stop-Shop massiv aus, und das Digital Reporting Requirement ersetzt die zusammenfassende…

Die 2023 angehobene GWG-Grenze von 1.000 Euro netto ist im Veranlagungsjahr 2026 unverändert. Was viele Selbstständige übersehen: Die Grenze ist nur die halbe Miete. Entscheidend für den Steuervorteil sind das Zusammenspiel mit dem Investitionsfreibetrag (IFB), die korrekte Behandlung bei gemischter privater und betrieblicher Nutzung, die Frage Brutto oder Netto bei Kleinunternehmern ohne Vorsteuerabzug und die…
E-Rechnungspflicht B2B Österreich 2026: aktuell keine Pflicht, B2G seit 2014, Peppol über USP. EU-ViDA bringt ab 2030 Pflicht für innergemeinschaftliche Lieferungen.
SVS-Beiträge 2026 Selbstständige: Mindestbeitragsgrundlage 551,10 Euro, Höchstbeitragsgrundlage 8.085 Euro, Gesamtsatz 26,83 Prozent, Unfallversicherung 155,40 Euro pro Jahr.
Vermieter-Steuern Österreich 2026: Werbungskosten, AfA 1,5 Prozent, Wohnzweck-USt 10 Prozent, Instandsetzung 15 Jahre. Komplette Übersicht für VuV-Einkünfte.

Seit 1. März 2022 fallen Kryptowährungen in Österreich unter die Kapitaleinkünfte und werden mit dem Sondersteuersatz von 27,5 Prozent besteuert. Die Reform brachte einerseits Klarheit, andererseits neue Komplexität: Mining wird anders behandelt als Staking, der Tausch zwischen Kryptos ist steuerneutral, aber Verkauf in Euro löst sofort die Steuer aus. Seit 2023 ist die FIFO-Methode durch…

Wer auf Plattformen wie Airbnb, Vinted, Etsy oder willhaben Geld verdient, wird seit 2023 dem Finanzamt gemeldet. Die EU-Richtlinie DAC7 wurde in Österreich durch das Digitale Plattformen-Meldepflichtgesetz (DPMG) umgesetzt. Plattformbetreiber müssen jedes Jahr bis zum 31. Jänner Daten ihrer Verkäufer und Vermieter ans Bundesministerium für Finanzen übermitteln. Schwellen: 30 Transaktionen oder 2.000 Euro Jahresumsatz pro…

Wer Mitarbeiter halten und motivieren will, hat in Österreich einen unterschätzten Hebel: die kombinierte Mitarbeiterprämie und Mitarbeitergewinnbeteiligung. Bis zu 3.000 Euro pro Person und Jahr fliessen lohnsteuerfrei zum Mitarbeiter - vorausgesetzt, die Voraussetzungen werden korrekt eingehalten. Achtung: lohnsteuerfrei heisst nicht abgabenfrei. Sozialversicherung und Kommunalsteuer fallen weiterhin an. Die 2025er Regelung wurde verlängert, das finale 2026er…

Wer einen Firmenwagen privat nutzen darf, zahlt dafür Lohnsteuer auf einen sogenannten Sachbezug - in der Regel 2 Prozent der Anschaffungskosten pro Monat, gedeckelt bei 960 Euro. Bei Fahrzeugen mit weniger als 126 Gramm CO2 pro Kilometer (WLTP, gültig für Erstzulassung ab 2026) sinkt der Satz auf 1,5 Prozent (max. 720 Euro). Reine Elektrofahrzeuge bleiben…

Der Investitionsfreibetrag (IFB) ist seit 2023 ein zentrales Steuerinstrument für österreichische Unternehmen, die in das Anlagevermögen investieren. Aktuell läuft eine befristete Erhöhung: für Anschaffungen zwischen 1. November 2025 und 31. Dezember 2026 steigt der Standardsatz von 10 auf 20 Prozent, der Öko-IFB von 15 auf 22 Prozent. Bei einer maximalen Bemessungsgrundlage von 1 Million Euro…

Mit 1. Jänner 2025 wurde die österreichische Kleinunternehmerregelung grundlegend reformiert: die Umsatzgrenze stieg von 35.000 Euro auf 55.000 Euro, die Berechnungsbasis änderte sich, die alte 15-Prozent-Toleranz wurde durch eine neue 10-Prozent-Regel ersetzt. 2026 ist das erste volle Wirtschaftsjahr unter dem neuen Regime - und in den Steuerberatungen laufen derzeit zahlreiche Klärungen zu Grenzfällen. Wer an…
Das Digitalsteuergesetz 2023 sieht in Österreich eine Besteuerung von Unternehmen vor, die über keine physische Betriebsstätte verfügen, aber deren Umsätze und Gewinne hauptsächlich durch digitale Leistungen erzeugt werden. In diesem Zusammenhang gibt es eine Steuerabgabe auf Online-Werbeleistungen, die im Digitalsteuergesetz festgelegt sind. Wettbewerbsverzerrungen und Steuerverluste In der digitalen Wirtschaft ist es ein weit verbreitetes Phänomen,…
Steuerfreie Zuwendungen für Mitarbeiter 2026: Mitarbeiterprämie 1.000 Euro, Sachzuwendungen 186 Euro, Betriebsveranstaltungen 365 Euro. Komplettübersicht.
Das Jahressechstel ist die Einkommensteuergrenze in Österreich, wo andere Zahlungen (z. B. 13. und 14. Monatsgehalt, Boni) mit einem Vorzugssatz nach Abzug eines Zuschusses von 620 EUR (ab 2018) besteuert werden. Rechtsgrundlage für diese Regelung ist § 67 EStG. Das Jahressechstel entspricht dabei in der Regel dem Wert von zwei durchschnittlichen Monatsgehältern. Der sechste Teil…
Bei dem Begriff Sonderausgaben handelt es sich um einen Begriff aus dem Steuerrecht. Sonderausgaben sind eindeutig der privaten Sphäre des Steuerpflichtigen zuzuordnen. Es handelt sich weder um Betriebsausgaben, noch um außergewöhnliche Belastungen. Allerdings sind diese gegebenenfalls nur teilweise abzugsfähig. Jedoch lohnt es sich, Sonderausgaben zum Abzug zu bringen, da somit die Steuerbemessungsgrundlage gemindert wird. Dies…
Umsatzsteuer in Österreich 2026: 20 Prozent Regelsatz, 10 und 13 Prozent ermäßigt, Kleinunternehmer 55.000 Euro Grenze, UVA-Frist und OSS-System für EU-Verkäufe.