
Gehörschutz - im Arbeitsalltag oft unterschätzt
Gehörschutz bei der Arbeit: ab 80 dB bereitstellen, ab 85 dB tragen. Pflichten für Arbeitgeber, die richtige Auswahl und was kurzes Absetzen kostet.

Gehörschutz bei der Arbeit: ab 80 dB bereitstellen, ab 85 dB tragen. Pflichten für Arbeitgeber, die richtige Auswahl und was kurzes Absetzen kostet.

Rund 15 % der Menschen in Österreich zeigen Anzeichen eines Burnouts (Erhebung der Sozialversicherung und der Österreichischen Gesellschaft für Psychologie, Stand 2022). Wer selbstständig ist, trägt dabei ein zusätzliches Gewicht: Fällt die eine tragende Arbeitskraft aus, steht der Betrieb still. Ein einziger Ausfalltag kostet Selbstständige schätzungsweise 400 bis 600 Euro - und niemand springt ein.…

Wer sein Gewerbe vorübergehend nicht ausübt - wegen Krankheit, Karenz, eines Angestelltenjobs oder einer Auftragsflaute -, muss nicht gleich zusperren. Eine Ruhendmeldung stoppt die SVS-Pflichtbeiträge und hält die Gewerbeberechtigung am Leben. Sie muss aber binnen drei Wochen erfolgen, sonst drohen bis zu 1.090 € Strafe. Das Wichtigste in Kürze Beim Ruhen bleibt die Gewerbeberechtigung erhalten,…

Bis 2034 stehen in Österreich rund 52.500 Betriebe zur Übergabe an - Unternehmen mit zusammen etwa 705.000 Beschäftigten. Das ist knapp ein Viertel aller Arbeitgeberbetriebe. Gleichzeitig hat rund die Hälfte der übergabewilligen Unternehmer noch keinen geeigneten Nachfolger gefunden. Für Gründungswillige ist das eine der größten Chancen des Jahrzehnts. Das Wichtigste in Kürze Im Zeitraum 2025…

Seit 2. Februar 2025 gilt für alle Unternehmen in Österreich eine KI-Kompetenzpflicht: Wer ChatGPT, Copilot oder ein anderes KI-Tool im Betrieb einsetzt, muss den sicheren Umgang damit beherrschen und das belegen können. Für Ein-Personen-Unternehmen ist das keine Hürde, sondern ein Anlass, KI endlich strukturiert zu nutzen - ein EPU verbringt im Schnitt rund zehn Stunden…

Mit der Richtlinie (EU) 2024/825 - kurz ECGT für „Empowering Consumers for the Green Transition" - hat die EU eines der härtesten Anti-Greenwashing-Regelwerke der letzten Jahre verabschiedet. Ab 27. September 2026 sind generische Umweltaussagen wie „klimaneutral", „umweltfreundlich", „nachhaltig" und „grün" ohne wissenschaftlichen Beleg verboten. Selbstgemachte Nachhaltigkeitslabels ohne unabhängige Zertifizierung sind untersagt. Die Umsetzung erfolgt in…

Der Cyber Resilience Act (Verordnung (EU) 2024/2847) ist seit 10. Dezember 2024 in Kraft. Die Hauptpflichten greifen am 11. Dezember 2027, die Meldepflichten für aktiv ausgenutzte Schwachstellen schon ab 11. September 2026. Betroffen sind nicht nur Hardware-Hersteller, sondern alle Wirtschaftsakteure, die „Produkte mit digitalen Elementen" in Verkehr bringen - das umfasst Software, Apps, Plug-ins, IoT-Geräte,…

Am 12. August 2026 wird die EU-Verpackungsverordnung (PPWR, Verordnung (EU) 2025/40) anwendbar. Sie ersetzt die seit 1994 bestehende Richtlinie 94/62/EG und gilt direkt in allen Mitgliedstaaten, ohne nationale Umsetzung. Anders als die Vorgängerrichtlinie verlangt die PPWR nicht nur Recyclingfähigkeit, sondern setzt harte Mindestquoten für Rezyklatanteil, Mehrwegnutzung und Verpackungsreduktion. Für Online-Händler kommt eine konkrete Pflicht hinzu,…

Mit dem Omnibus-Paket vom Februar 2025 hat die EU die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) entschärft: Pflichtberichtspflichten gelten nur noch für Unternehmen über 1.000 Mitarbeiter, Welle 2 und 3 wurden um zwei Jahre verschoben. Was viele Selbstständige übersehen: Das ändert wenig am praktischen Druck. Konzerne, die selbst weiter berichtspflichtig sind, müssen Scope-3-Daten aus ihrer Lieferkette…
Seit 12. September 2025 ist die EU-Datenverordnung (Data Act, Verordnung (EU) 2023/2854) anwendbar. Die direkten Folgen für Selbstständige reichen weit über die IoT-Branche hinaus: Wer Cloud-Services nutzt, profitiert ab 2027 von Wechselrechten ohne Egress-Gebühren. Wer vernetzte Produkte vertreibt, muss Nutzern und Drittparteien Zugang zu Maschinen- und Sensordaten gewähren. Wer B2B-Verträge schliesst, sieht sich strengeren Anforderungen…
Das HinweisgeberInnenschutzgesetz (HSchG, BGBl. I Nr. 6/2023) ist seit 25. Februar 2023 in Kraft. Für Unternehmen mit 50 bis 249 Mitarbeitern lief die Schonfrist zur Einrichtung eines internen Meldekanals am 17. Dezember 2023 aus. Nach gut drei Jahren Praxis zeigt sich: Viele KMU haben einen Meldekanal aufgesetzt, aber kaum gepflegt. Erste Strafverfahren wegen fehlender Bestätigungs-…
Bis 7. Juni 2026 muss Österreich die EU-Lohntransparenzrichtlinie (Richtlinie (EU) 2023/970) in nationales Recht umsetzen. Wer eine Stelle ausschreibt, wird ab diesem Zeitpunkt Einstiegsgehalt oder Gehaltsspanne nennen müssen. Beschäftigte erhalten ein Auskunftsrecht über ihr Entgeltniveau im Vergleich zu Mitarbeitern gleicher Tätigkeit. Ab 100 Mitarbeitern kommen gestaffelte Berichtspflichten - alle drei Jahre, ab 250 jährlich. Was…
Seit 28. Juni 2025 ist das Barrierefreiheitsgesetz (BaFG, BGBl. I Nr. 76/2023) in Österreich anwendbar. Die KMU-Ausnahme wird in der Praxis oft falsch verstanden: Sie befreit Kleinstunternehmen nur teilweise und nur bei Dienstleistungen, nicht bei Produkten. Online-Shops, Banken-Apps, E-Reader-Anbieter und Buchungssysteme müssen seit dem Stichtag die Anforderungen der harmonisierten Norm EN 301 549 erfüllen, die…
CRM für Selbstständige 2026: HubSpot kostenlos bis zwei Benutzer und 1.000 Kontakte, Pipedrive ab 14 €, Salesforce ab 25 €, CentralStationCRM ab 24 € pro Paket. Dazu, was die DSGVO wirklich verlangt.
Die Anmeldung ist kostenlos und online über das USP möglich, ein freies Gewerbe darf meist ab dem Anmeldetag ausgeübt werden. Danach kommen SVS-Beiträge und Grundumlage, für kleine Nebengewerbe gibt es eine Ausnahme.
Buchhaltungssoftware für Österreich: Gratis-Versionen, Preise, UVA an FinanzOnline, Registrierkasse und Steuerberater-Export im Vergleich. Stand November 2026.
Vorsorgewohnung, Bauherrenmodell, Bestand oder Fix-and-Flip: Die Strategien unterscheiden sich vor allem steuerlich, von der Liebhaberei-Prognose bis zur Frage, wann Verkaufen zum Gewerbe wird.

EU AI Act für KMU: Transparenzpflichten seit 2. August 2026, Hochrisiko-KI durch den Digital-Omnibus erst ab 2. Dezember 2027, abgeschwächte KI-Kompetenz-Pflicht, Bußgelder und noch keine österreichische Aufsicht.

Rund 4.000 Steirerinnen und Steirer entscheiden sich jedes Jahr für den Schritt in die Selbstständigkeit. Wer diesen Weg wagt, steht vor der gleichen Herausforderung: Am Anfang fehlt meist das Budget für Maschinen, Software, eine rechtliche Beratung oder die passende digitale Infrastruktur. Genau hier greift Start!Klar, die Gründungsförderung der Steirischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft (SFG). Sie übernimmt bis zur…

Die Entscheidung, ein eigenes Küchenstudio zu gründen, ist der Start in eine anspruchsvolle, aber potenziell sehr lukrative Selbstständigkeit. Der Markt für Einbauküchen in Österreich ist durch hohe Qualitätsansprüche und eine wachsende Nachfrage nach individuellen Lösungen gekennzeichnet. Wer hier erfolgreich Fuß fassen will, muss über das reine Produktangebot hinaus denken und eine umfassende Expertise in Beratung, Design und…