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  • Auto-Abo für Unternehmer: Günstiger als Leasing?

    Ein Auto ohne Anzahlung, ohne Restwertrisiko und mit Versicherung, Wartung und Anmeldung in einer einzigen Monatsrate – das Auto-Abo verspricht die Bequemlichkeit einer Flatrate fürs Fahren. Für Unternehmer stellt sich schnell die Frage: Ist das am Ende günstiger als klassisches Leasing? Die kurze Antwort: bei der reinen Monatsrate meist nicht, im Gesamtbild und bei kurzem…

  • Burnout bei Selbstständigen: Achten Sie auf diese Anzeichen

    Rund 15 % der Menschen in Österreich zeigen Anzeichen eines Burnouts (Erhebung der Sozialversicherung und der Österreichischen Gesellschaft für Psychologie, Stand 2022). Wer selbstständig ist, trägt dabei ein zusätzliches Gewicht: Fällt die eine tragende Arbeitskraft aus, steht der Betrieb still. Ein einziger Ausfalltag kostet Selbstständige schätzungsweise 400 bis 600 Euro – und niemand springt ein.…

  • Gewerbe ruhend melden 2026: SVS-Beiträge sparen statt zusperren

    Wer sein Gewerbe vorübergehend nicht ausübt – wegen Krankheit, Karenz, eines Angestelltenjobs oder einer Auftragsflaute -, muss nicht gleich zusperren. Eine Ruhendmeldung stoppt die SVS-Pflichtbeiträge und hält die Gewerbeberechtigung am Leben. Sie muss aber binnen drei Wochen erfolgen, sonst drohen bis zu 1.090 € Strafe. Das Wichtigste in Kürze Beim Ruhen bleibt die Gewerbeberechtigung erhalten,…

  • Betriebsnachfolge-Welle 2026: 52.500 Betriebe suchen Nachfolger – Chance für Gründer

    Bis 2034 stehen in Österreich rund 52.500 Betriebe zur Übergabe an – Unternehmen mit zusammen etwa 705.000 Beschäftigten. Das ist knapp ein Viertel aller Arbeitgeberbetriebe. Gleichzeitig hat rund die Hälfte der übergabewilligen Unternehmer noch keinen geeigneten Nachfolger gefunden. Für Gründungswillige ist das eine der größten Chancen des Jahrzehnts. Das Wichtigste in Kürze Im Zeitraum 2025…

  • KI-Tools im EPU-Alltag 2026: Wo sie Zeit sparen und wie Sie DSGVO-sicher bleiben

    Seit 2. Februar 2025 gilt für alle Unternehmen in Österreich eine KI-Kompetenzpflicht: Wer ChatGPT, Copilot oder ein anderes KI-Tool im Betrieb einsetzt, muss den sicheren Umgang damit beherrschen und das belegen können. Für Ein-Personen-Unternehmen ist das keine Hürde, sondern ein Anlass, KI endlich strukturiert zu nutzen – ein EPU verbringt im Schnitt rund zehn Stunden…

  • Budgetsanierung 2026: Diese Maßnahmen treffen Selbstständige und EPU

    Ab 2026 halbiert sich die steuerfreie Mitarbeiterprämie von 1.000 auf 500 €, die Höchstbeitragsgrundlage der SVS klettert auf 8.085 € im Monat, und das Finanzamt erhält einen leichteren Zugriff auf das Kontenregister. Der Nationalrat hat das Budgetmaßnahmengesetz 2026 am 10. Juni 2026 beschlossen – für Selbstständige bringt es mehr Kontrolle und einige gestrichene Vorteile. Das…

  • Arbeitsplatzpauschale 2026: Homeoffice als Selbstständiger absetzen (1.200 oder 300 Euro)

    Wer als Selbstständiger von zu Hause arbeitet, kann 2026 pauschal 1.200 € im Jahr von der Steuer absetzen – ohne einen einzigen Beleg und ohne ein separates Arbeitszimmer. Voraussetzung ist, dass Sie keine anderen aktiven Einkünfte über 13.539 € haben, für die Ihnen anderswo ein Arbeitsplatz zur Verfügung steht. Diese Arbeitsplatzpauschale ist die einfachste Art,…

  • Insolvenzwelle in Gastronomie und Tourismus 2026: Warnsignale und Wege aus der Krise

    Während die Firmeninsolvenzen in Österreich im ersten Halbjahr 2026 insgesamt leicht zurückgingen – 3.401 Fälle, ein Minus von 2,6 Prozent -, legte eine Branche gegen den Trend zu: In Beherbergung und Gastronomie stiegen die Pleiten um 8,4 Prozent auf 441 Fälle mit 139 Millionen Euro Passiva. Kein anderer großer Wirtschaftszweig entwickelte sich 2026 so ungünstig.…

  • Green-Claims-Verbote ab 27. September 2026: Was Selbstständige bei Werbung mit Umweltaussagen jetzt umstellen müssen

    Mit der Richtlinie (EU) 2024/825 – kurz ECGT für „Empowering Consumers for the Green Transition“ – hat die EU eines der härtesten Anti-Greenwashing-Regelwerke der letzten Jahre verabschiedet. Ab 27. September 2026 sind generische Umweltaussagen wie „klimaneutral“, „umweltfreundlich“, „nachhaltig“ und „grün“ ohne wissenschaftlichen Beleg verboten. Selbstgemachte Nachhaltigkeitslabels ohne unabhängige Zertifizierung sind untersagt. Die Umsetzung erfolgt in…

  • KIM-Verordnung ausgelaufen: Was Selbstständige bei Immobilienkrediten 2026 nach dem Ende der starren Schranken wissen müssen

    Die Verordnung über kreditinstitutsbezogene Massnahmen bei der Finanzierung von Wohnimmobilien (KIM-V) ist mit 30. Juni 2025 ausgelaufen. Die starren Schwellen – Schuldendienstquote maximal 40 Prozent, Beleihungsquote maximal 90 Prozent, Laufzeit maximal 35 Jahre – sind als verbindliche Rechtsvorgaben weg. Selbstständige, denen vor Juli 2025 wegen unregelmässiger Einkommen oder hohen Eigenmittelbedarfs der Kredit verweigert wurde, haben…

  • Cyber Resilience Act ab 2027: Was Software- und IoT-Anbieter in Österreich schon 2026 vorbereiten müssen

    Der Cyber Resilience Act (Verordnung (EU) 2024/2847) ist seit 10. Dezember 2024 in Kraft. Die Hauptpflichten greifen am 11. Dezember 2027, die Meldepflichten für aktiv ausgenutzte Schwachstellen schon ab 11. September 2026. Betroffen sind nicht nur Hardware-Hersteller, sondern alle Wirtschaftsakteure, die „Produkte mit digitalen Elementen“ in Verkehr bringen – das umfasst Software, Apps, Plug-ins, IoT-Geräte,…

  • ViDA-Mehrwertsteuerreform: Was sich für Plattform-Anbieter, Online-Händler und EPU ab 2027 und 2028 ändert

    Am 11. März 2025 wurde die ViDA-Richtlinie (Richtlinie (EU) 2025/516) verabschiedet – das umfassendste Reformpaket der EU-Mehrwertsteuer seit der Einführung des Mehrwertsteuer-Binnenmarkts 1993. Drei Säulen verändern die Praxis grundlegend: die Plattform-Wirtschaft bekommt eine Deemed-Supplier-Haftung für Kurzzeit-Beherbergung und Personenbeförderung, die Single VAT Registration weitet den One-Stop-Shop massiv aus, und das Digital Reporting Requirement ersetzt die zusammenfassende…

  • DORA-Verordnung 2026: Was Vermögensberater, Versicherungsvermittler und Krypto-Selbstständige in Österreich umsetzen müssen

    Seit 17. Januar 2025 ist der Digital Operational Resilience Act (DORA, Verordnung (EU) 2022/2554) in Kraft. Nach gut einem Jahr Praxis zeigt sich: Viele kleine Finanzdienstleister in Österreich – Vermögensberater nach Wertpapieraufsichtsgesetz, Versicherungsvermittler nach Gewerbeordnung, kleinere Wertpapierfirmen, Zahlungsdienstleister, Krypto-Asset-Anbieter unter MiCAR – haben das Thema lange ignoriert. Die ersten FMA-Stichproben rund um den Jahreswechsel 2025/2026…

  • EU-Verpackungsverordnung PPWR ab 12. August 2026: Was Online-Händler in Österreich vorbereiten müssen

    Am 12. August 2026 wird die EU-Verpackungsverordnung (PPWR, Verordnung (EU) 2025/40) anwendbar. Sie ersetzt die seit 1994 bestehende Richtlinie 94/62/EG und gilt direkt in allen Mitgliedstaaten, ohne nationale Umsetzung. Anders als die Vorgängerrichtlinie verlangt die PPWR nicht nur Recyclingfähigkeit, sondern setzt harte Mindestquoten für Rezyklatanteil, Mehrwegnutzung und Verpackungsreduktion. Für Online-Händler kommt eine konkrete Pflicht hinzu,…

  • CSRD-Kaskadeneffekt 2026: Warum auch Selbstständige Nachhaltigkeitsdaten liefern müssen – und wie der VSME-Standard schützt

    Mit dem Omnibus-Paket vom Februar 2025 hat die EU die Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) entschärft: Pflichtberichtspflichten gelten nur noch für Unternehmen über 1.000 Mitarbeiter, Welle 2 und 3 wurden um zwei Jahre verschoben. Was viele Selbstständige übersehen: Das ändert wenig am praktischen Druck. Konzerne, die selbst weiter berichtspflichtig sind, müssen Scope-3-Daten aus ihrer Lieferkette…

  • GWG-Grenze 1.000 Euro 2026: Sofortabschreibung, IFB-Wechselwirkung, gemischte Nutzung, Vorsteuer

    Die 2023 angehobene GWG-Grenze von 1.000 Euro netto ist im Veranlagungsjahr 2026 unverändert. Was viele Selbstständige übersehen: Die Grenze ist nur die halbe Miete. Entscheidend für den Steuervorteil sind das Zusammenspiel mit dem Investitionsfreibetrag (IFB), die korrekte Behandlung bei gemischter privater und betrieblicher Nutzung, die Frage Brutto oder Netto bei Kleinunternehmern ohne Vorsteuerabzug und die…

  • EU Data Act seit 12. September 2025: Was Cloud-Kunden und IoT-Anbieter in Österreich konkret umsetzen müssen

    Seit 12. September 2025 ist die EU-Datenverordnung (Data Act, Verordnung (EU) 2023/2854) anwendbar. Die direkten Folgen für Selbstständige reichen weit über die IoT-Branche hinaus: Wer Cloud-Services nutzt, profitiert ab 2027 von Wechselrechten ohne Egress-Gebühren. Wer vernetzte Produkte vertreibt, muss Nutzern und Drittparteien Zugang zu Maschinen- und Sensordaten gewähren. Wer B2B-Verträge schliesst, sieht sich strengeren Anforderungen…

  • HinweisgeberInnenschutzgesetz nach 3 Jahren: Was Selbstständige ab 50 Mitarbeitern jetzt prüfen sollten

    Das HinweisgeberInnenschutzgesetz (HSchG, BGBl. I Nr. 6/2023) ist seit 25. Februar 2023 in Kraft. Für Unternehmen mit 50 bis 249 Mitarbeitern lief die Schonfrist zur Einrichtung eines internen Meldekanals am 17. Dezember 2023 aus. Nach gut drei Jahren Praxis zeigt sich: Viele KMU haben einen Meldekanal aufgesetzt, aber kaum gepflegt. Erste Strafverfahren wegen fehlender Bestätigungs-…